Monschau, die historische Perle der Eifel, vereinte diesmal unterschiedliche Kulturen und Glaubensrichtungen zu einem besonderen Treffen. In der Stadt, die jährlich von über zwei Millionen Touristen besucht wird, fand zum ersten Mal ein interreligiöses Iftar statt.
Die Veranstaltung am Samstag, den 21. Februar, wurde von Vielfalt in Aachen e.V. in Zusammenarbeit mit dem lokalen Verein Erinnerung verpflichtet organisiert und ist das erste Iftar in der Nordeifel.
Unter den Gästen waren unter anderem Jorma Klauss, Bürgermeister von Roetgen, und Joanna Szymanska-Bica, stellvertretende Bürgermeisterin von Monschau. Sie betonte die Bedeutung gemeinsamer Werte und bezeichnete das Treffen als besonders wertvoll für die Region.
Auch Superintendentin und Pfarrerin des Kirchenkreises Aachen, Verena Jantzen, hob hervor, dass sie solche Programme jedes Jahr mit großem Interesse verfolgt und betonte die steigende Bedeutung des interreligiösen Dialogs in der heutigen Zeit.
Ein besonderes Highlight war die Zusammenarbeit christlicher und muslimischer Freiwilliger bei den Vorbereitungen. Das erste Iftar in Monschau gilt als wichtiger Schritt zur Stärkung des interkulturellen Dialogs in der Region.

